Die letzte Strompreiserhöhung haben wir gerade hinter uns, da trifft uns die nächste Nachricht aus Brüssel wie ein Keulenschlag. Die Energieversorger werden in die Erneuerung Ihrer Netze in den nächsten Jahren im europäischen Raum 200 Mrd. Euro investieren müssen, da nach Aussagen des EU Energiekommissars Günther Oettinger ansonsten die Gefahr eines Blackouts, also eines totalen Stromausfalls sehr real wäre, denn durch die Schwankungen durch den Ausbau aus erneuerbaren Energie, wie z.B.: Windkraftanlagen unterliegen starken Schwankungen. Das bedeutet für einen durchschnittlichen Haushalt nach ersten Berechnungen etwa 90 Euro Mehrkosten pro Jahr.
Doch das wird mit Sicherheit noch Luft nach oben haben. Als besonders Vorhaben sind Hochspannungsleitungen, die von den Riesen Windparks der Nordsee bis in die Metropolen Deutschlands führen. Eine Förderung seitens der europäischen Union gibt es für diese Vorhaben nicht, denn gefördert würden nur Projekte, die im europäischen Interesse, aber nicht rentabel sind (!).
Um es auf den Punkt zu bringen, bedeutet dass, dass wir die Investitionen der Konzerne zahlen, damit diese erneuerbare Energie zum Low Cost Prinzip erwirtschaften, die uns diese dann nicht nur bis in alle Ewigkeit mit immer höheren Preisen zahlen lassen. Wir bezahlen zusätzlich auch noch rund 3,5 Cent pro Kilowattstunde für die EEG Abgabe, also für die Förderung der erneuerbaren Energien.
Was bedeutet das für uns Verbraucher? Nochmehr darauf achten, dass wir keine Energie verschwenden. Achten Sie darauf, dass so wenig Geräte wie möglich auf Stand by laufen. Waschen Sie Ihre Wäsche bei max 40 Grad (sie wird genauso sauber wie noch vor 10 Jahren bei 60 °). Investieren Sie wo möglich in energiesparende Haushaltsgeräte und das Allerwichtigste: Machen Sie einen Stromkostenvergleich, wie Ihnen selbst die meist sehr zurückhaltende Bundesnetzagentur empfiehlt, denn hier lässt sich definitiv das meiste Geld sparen. Nutzen Sie unseren Strompreisvergleichsrechner, der Ihnen schnell und einfach anzeigt, wie viel Geld Sie sparen können. Haben Sie auch keine Hemmungen, ihren Stromanbieter ein zweites oder drittes Mal zu wechseln, sofern dieser die Preise erhöht, denn es ist einfach und geschieht praktisch ohne das Sie es (außer an der Stromrechnung) merken. Da natürlich alle Energieversorger versuchen mit Lockangeboten zu glänzen, beachten Sie bitte unsere Tipps bei unserem Strompreisvergleichsrechner